Nach seiner langen Reise kehrte er mit Rosen zurück – doch zu Hause hatte sich bereits alles verändert Lucía hatte gerade ihre Tochter Emilia bekommen und glaubte, in dieser besonderen Zeit auf ihren Mann Alejandro zählen zu können. Doch aus einer angeblich kurzen Geschäftsreise nach Cancún wurden plötzlich zwanzig Tage, während sie zu Hause immer mehr Verantwortung allein tragen musste. Als Lucía schließlich ein Foto sah, das offenbar versehentlich in einer WhatsApp-Gruppe gelandet war, begann sie vieles mit anderen Augen zu sehen. Sie öffnete die Geschäftskonten und entdeckte Ausgaben, die weitere Fragen aufwarfen.

Emilia und schloss ihn wieder.
„Schick die Unterlagen an den externen Buchhalter.“
„Das dauert zwei Tage.“
„Dann dauert es zwei Tage.“
Kurz darauf rief Alejandro an.
„Du besitzt dreißig Prozent der Firma. Wenn das schiefgeht, betrifft es auch dich.“
Lucía blieb ruhig.
„Wenn die Firma nicht einige Tage ohne mich funktionieren kann, haben wir sie falsch aufgebaut.“
Während ihrer Genesung nahm Lucía später nur einzelne Aufgaben an. Über einen Kunden lernte sie Ricardo Ríos kennen, der ihr einen kleinen Beratungsauftrag anbot. Daraus entstanden weitere Aufträge, und Lucía begann Schritt für