Ein Mädchen erschien an meinem Krankenbett im Krankenhaus – dann sagte sie meinen Namen Fünfzehn Tage lag ich im Krankenhaus, und kein einziges Mal bekam ich persönlichen Besuch. Meine Kinder lebten weit entfernt, meine Freunde hatten kaum Zeit, und besonders die Abende fühlten sich endlos an. Doch fast jeden Abend erschien plötzlich ein stilles kleines Mädchen in meinem Zimmer und setzte sich neben mein Bett. Sie erzählte kaum etwas über sich, sagte mir aber immer wieder dieselben aufmunternden Worte.

Nach meinem Autounfall verbrachte ich fünfzehn Tage im Krankenhaus. Die ersten Tage bestanden für mich hauptsächlich aus Untersuchungen, Medikamenten und langen Stunden, in denen ich darauf wartete, dass es mir endlich besser ging.
Die Ärzte waren zufrieden mit meiner Entwicklung, erklärten mir jedoch, dass mein Körper Zeit brauchte. Ich versuchte geduldig zu sein, doch etwas anderes fiel mir wesentlich schwerer als die körperliche Erholung: die Einsamkeit.
Meine Kinder lebten weit entfernt und konnten nicht einfach vorbeikommen. Meine Freunde meldeten sich zwar regelmäßig, doch Arbeit und Familie ließen ihnen kaum Zeit