Ich habe meinen Nachbarn dreimal gebeten, keine Teebeutel mehr auf meinen Balkon zu werfen, aber er hat nicht lange gelacht. Dreimal hatte ich meinen Nachbarn gebeten, keine benutzten Teebeutel mehr auf meinen Balkon zu werfen. Beim ersten Mal entschuldigte er sich, beim zweiten Mal nahm er mich nicht ernst, und beim dritten Mal lachte er einfach. Irgendwann wurde mir klar, dass höfliche Gespräche allein nichts verändern würden. Also beschloss ich, die Sache anders anzugehen, ohne Streit anzufangen oder selbst etwas Unangemessenes zu tun.🔻Die Fortsetzung 👀➡️ im ersten ➡️ Kommentar 👇

Ersatz meines beschädigten Stuhlpolsters übernehmen, nachdem ich die entsprechenden Belege eingereicht hatte.

Doch damit war die Geschichte noch nicht ganz vorbei.

Die Hausverwaltung verschickte anschließend an sämtliche Bewohner eine freundliche Erinnerung an die Balkonregeln. Darin wurden weder Namen noch Wohnungsnummern genannt, und trotzdem verstanden erstaunlich viele Nachbarn sofort, worum es ging.

In den nächsten Tagen hörte ich gelegentlich scherzhafte Bemerkungen im Eingangsbereich.

„Vorsicht mit dem Tee!“, rief einmal jemand lachend, als ein anderer Bewohner mit einer Tasse vorbeiging.

Ich musste lächeln. Mein Nachbar reagierte darauf inzwischen deutlich zurückhaltender als früher.