kleine Beilagen. Dazu gehörten beispielsweise Gewürzgurken, Radieschen, Tomaten oder ein hart gekochtes Ei. Auch Frischkäse und andere Aufstriche fanden ihren Platz auf dem Abendbrottisch.
Das Grundprinzip war einfach: Brot aufschneiden, Beläge bereitstellen und jeder konnte sich sein eigenes Abendessen zusammenstellen.
Warum wurde abends überhaupt Brot gegessen?
Die Bezeichnung „Abendbrot“ ist eng mit der Entwicklung der deutschen Essgewohnheiten verbunden.
Noch bis ins 20. Jahrhundert war es keineswegs überall selbstverständlich, abends kalt zu essen. In vielen Haushalten gab es am Abend durchaus warme Speisen. Der Wandel zum klassischen Abendbrot wird häufig