Angesichts des Skandals um die Antibabypillen der dritten und vierten Generation wollen viele Frauen kein Risiko eingehen. Sie möchten aber auch nicht zu den Pillen der ersten Generation zurückkehren, die für ihre stark störenden Nebenwirkungen bekannt waren. Zudem haben sie nicht die Absicht, zur Überbevölkerung des Planeten beizutragen. Welche Alternativen bleiben uns also, nachdem wir die kleinen Tabletten erst einmal beiseitegelegt haben?

Immer noch Hormone, aber anders

Die Pille war früher die am weitesten verbreitete Verhütungsmethode. Doch sie ist nicht mehr die einzige. Seit April 2004 gibt es den sogenannten Verhütungsring. Er ist sehr einfach anzuwenden: Ein kleiner, 5 Zentimeter langer Ring wird in die Vagina eingeführt und gibt drei Wochen lang Hormone ab. In der vierten Woche wird er entfernt, um die Menstruation auszulösen. Frauen, die ihn ausprobiert haben, finden ihn praktisch: Man vergisst die Pille nicht, und die Anwendung ist unkompliziert – ein Besuch beim Frauenarzt zum Einsetzen und Entfernen ist